IMG-20170326-WA0010 - KopieWas für ein verrücktes Rennen eröffnete die österreichische Radsportsaison?!

Am 26.03. stand das klassische Eröffnungsrennen in Leonding an. Unser Plan war simpel: einen Fahrer in die Spitzengruppe zu bringen. Schon vor dem Start war eine gewisse Nervosität im über 154-Mann-Feld zu vernehmen, welche wahrscheinlich nach 10km zu einem Massensturz führte, in dem etwa 40 Fahrer verwickelt waren. Dies brachte die erste Unordnung ins Rennen.

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Einen wahrlich krönenden Saisonabschluss gab es für unseren Zeitfahrspezialisten Wolfgang.
Nach der Disqualifikation des Slowenen Igor Kopse (Bericht Speed-Ville) wurde Wolfgang, der eigentlich den zweiten Platz beim diesjährigen King of the Lake belegte als neuer und rechtmäßiger Sieger ernannt.

 

 

 

Unbenannt - Kopie47,4km und 1130 Starter das sind die Eckdaten des größten Zeitfahrens in Europa. Das dieses Mega Event bei uns am schönen Attersee veranstaltet wurde, ist einfach nur genial für den heimischen Radsport. Eine Startliste mit einer Länge von 22 Seiten sowas gibt’s bei großen Marathons oder Triathlons. Das ein Einzelzeitfahren in derartige Dimensionen vorstößt war nicht mal Kommentator und Radsporturgestein Walter Ameshofer bekannt.

Start Rodltal-Bergkaiser - KopieUnser Master I-Fahrer Thomas Mairhofer konnte wie schon im Vorjahr auch heuer wieder die ÖRV-Masters-Cup Gesamtwertung gewinnen.

Aber nun der Reihe nach: Am Samstag, 17. September fand in Rottenegg der „Rodltal-Bergkaiser“ statt. Dieses vom RC Walding veranstaltete Bergzeitfahren führt über 7,6 km und 290 hm. Bei diesem Rennen wurden auch letztmals Punkte für die ÖRV-Master-Cupwertung vergeben. Tom wurde seiner Favoritenrolle in der Klasse Master I wieder gerecht und siegte in der Zeit von 16:04 min. vor Christof Lindner vom RSC Wolfsegg (+ 1:04 min) und Hans-Jürgen Hintringer vom RC ARBÖ Felbermayr Wels (+1:07 min). Mit diesem Ergebnis konnte der ohnehin schon feststehende Gesamtsieg untermauert werden.

20160917 150023 - KopieDas sich Zeitfahrbewerbe immer größerer Beliebtheit freuen ist nichts Neues. Das aber bei einem Zeitfahren wo richtig bescheidenes Wetter angesagt ist, knapp 200 Starter (von 230 gemeldeten) gegen die Uhr kämpfen ist schon sehr beachtlich. Nach Wochenlangen Schönwetter gab‘s genau bei diesem tollen Event leider einen Wetterumschwung, was genau hieß: 10Grad und Dauerregen für alle Teilnehmer. Den einen erwischte es mehr den anderen weniger, aber nass ist mit Sicherheit jeder geworden.