170625 mondsee 5seen rm sieger uwe 179 - KopieDass der Mondseer 5 Seen Marathon unseren Fahrern lange in Erinnerung bleiben wird, kann man mit ruhigen Gewissen sagen. Selten gab es einen Marathon mit derartig vielen Höhen und Tiefen für unser Team.
Der 5 Seen Marathon stand heuer ganz oben auf unserer To-Do Liste. Nicht nur weil er einer der härtesten Marathons ist – nein, weil er für uns der schönste und noch dazu das Heimrennen ist. Nicht weniger als 8 Fahrer versuchten sich auf der langen 200km Strecke welche wir in den letzten Jahren bereits des Öfteren am Podest beenden konnten, ein Sieg blieb uns aber bis Dato immer verwehrt. 

 


Das erste Renndrittel verlief für unsere Fahrer noch sehr gut, wir hatten nach der Postalm mit Johannes, Hannes, Raphael und Wolfgang gleich vier Fahrer welche sich in Aussichtreicher Position in der Spitzengruppe befanden. In der Abfahrt der Postalm passierte dann aber das Unglück, Wolfgang kam in einer Kurve mit sehr hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals über eine Böschung. Heli Puchwein vom RC Vasold Liezen übernahm die Ersthilfe und versorgte Wolfgang bis zur Ankunft der Rettung zusammen mit unserem Obmann Alois Pimmingstorfer.
Doch nicht nur Wolfgang war an diesem Tag vom Pech verfolgt, auch Johannes musste bereits bei der Hälfte des Rennens mit starken Rückenschmerzen das Rennen in der ersten Gruppe beenden. Dass nach dem Ausfall unserer beiden stärksten Fahrer unser Team das Rennen noch mal in die Hand nehmen konnte war beinahe unglaublich. Hannes Brandecker welcher in den letzten Wochen immer besser in Fahrt kam hatte beim Mondseer seinen großen Tag. Er setzte sich 30km vor Ende mit Schickmayer (Bikefriends Szbg) aus der Spitzengruppe ab und fuhr einen überragenden Solosieg für unser Team ein. Raphael rundete mit einem vierten Platz dieses tolle Ergebnis für uns ab. So ein Ergebnis hätten wir uns bei diesem stark besetzten Marathon nicht im Traum gedacht, neben dem Tagessieg und Platz 4 ging auch die Teamwertung an Melasan Sport – Hammer Leistung!

Für unseren sportlichen Leiter Wolfgang endete der Tag auf der intensiv Station im LKH Salzburg wo er mit 8 Rippenbrüchen, Schlüsselbeinfraktur, und unzähligen Prellungen und Schürfwunden die nächsten Wochen verbringen muss. Wir möchten uns an diese Stelle ganz herzlich bei Heli Puchwein für dessen Heldentat bedanken! Er hat Wolfgang als Ersthelfer vor gröberem bewahrt und selbstlos das Rennen beendet nach dem Umfall – Danke Heli du bist für uns ein sportliches Vorbild!

Hier noch ein Beitrag vom RC Vasold zum Unfall vom Wolfgang „KLICK HIER“