OEM 2014 Wini - KopieAm Samstag den 28. 6. fand im niederösterreichischen Grafenbach die österreichische Straßenmeisterschaft der Amateure statt. Eine wellige und sehr windanfällige 6 Kilometer lange Runde war insgesamt 16 mal zu fahren – gesamt 96 Kilometer mit 1250 Höhenmetern. Für unser Team standen Wolfgang, Matthias, Alex, Simon und Andi am Start. Bereits in der dritten Runde schaffte Wolfgang gemeinsam mit 4 weiteren Fahrern den Sprung in eine Ausreißergruppe. Diese konnte sich knapp 5 Runden behaupten, schaffte es aber nicht, mehr als maximal eine Minute Vorsprung herauszufahren. Leider musste Wolfgang nach seinem Ausreißversuch die Segel streichen und aufgrund von Magenproblemen das Rennen aufgeben.

Nicht viel besser erging es Alex, er erwischte einen rabenschwarzen Tag und musste das Rennen ebenfalls frühzeitig beenden. Simon und Andi blieben von nun an immer in der Nähe von Matthias um ihn für den zu erwartenden Zielsprint so gut wie möglich zu positionieren. Anfangs der viertletzten Runde konnte sich noch mal eine zweiköpfige Spitzengruppe vom Feld lösen. Leider fühlten sich die anderen Mannschaften nicht zuständig beziehungsweise waren schon alle Fahrer im nun sehr dezimierten Hauptfeld schwer angeschlagen. So blieb für Andi und Simon keine andere Wahl als dieses Loch in Hinblick auf den Zielsprint zuzufahren. Einerseits eine richtige Entscheidung, denn die Ausreißer konnten rasch gestellt werden. Andererseits fehlte den beiden jetzt die nötige Kraft um Matthias im Sprint zu unterstützen. Kurz vorm Zielstrich dann noch ein Schwenker eines Fahrers der Matthias massiv beeinträchtigt hat und trotzdem verpasste Matthias denkbar knapp eine Medaille. Im Enddefekt „Blech“ – eine tolle Leistung mit einem weinenden Auge – bei dieser ÖM ist das Team denkbar knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt! Wir gratulieren Matthias zu seiner hervorragenden Leistung sowie den Medaillengewinnern Peter Pichler vor Patrick Hauser und Thomas Osbelt. Andi und Simon kamen mit dem aufgesplitterten Hauptfeld ins Ziel und können trotz allem auch stolz auf Ihre Leistung sein! Jetzt heißt es gut regenerieren und fit werden für die nächsten Renneinsätze!